Donnerstag, 20. August 2015

[Rezension] Das Juwel, die Gabe

Titel: Das Juwel, die Gabe
Autor: Amy Ewing
Übersetzer: Andrea Fischer
Verlag: FJB
Preis: 16,99€ (HC), 14,99€ (Ebook)
Seiten: 448
Erscheinungsdatum: 20. August '15
Sonstiges: Teil 1 einer Reihe
Bewertung: 5 Sterne
Inhalt
Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken. 
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen? Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel. 
Lesegrund: 
Cover sowie Klappentext haben mich total angesprochen. Dank dem Verlag konnte ich das Buch schon vorab lesen.


Meine Meinung
Geschichte
Mädchen aus armen Regionen zwischen 11 und 12 werden einer Untersuchung unterzogen ob sie die bestimmte Gabe haben. Und Violet hat sie. Sie kommt in eine Anstalt, wird ihre Familie nie wieder sehen und ist jetzt ein Surrogate (engl. Leihgabe). Das bedeutet das sie irgendwann ein Kind austragen muss für eine Person die im Juwel eine große Stellung hat. Bei einer Auktion werden die Mädchen dann verkauft und leben augenscheinlich ein perfektes Leben, wo ihnen nichts fehlt. Aber wie man sich denken kann ist so ein Leben nicht gerecht.
Auch wenn man anfangs denkt, dass das Buch irgendwie was mit Selection zu tun haben könnte, muss ich sagen, dass es hier anders zu geht. Es gibt mehr Hintergrundgeschichte, es ist fesselnder, mitreißender, brutaler. Es steckt mehr dahinter als man denkt. Und mich hat die Geschichte an sich wirklich überzeugt. Freundschaft, Liebe und Egoismus sind hier große Themen.
Protagonisten
Violet wuchs mir schnell ans Herz. Sie ist familiär und denkt immer sofort an andere. Trotz dieser ganzen Sache lässt sie sich nicht unterkriegen und bleibt sich selber treu. Auch ihre Art, immer zu sagen was sie denkt macht sie sehr sympatisch und mutig.
Auch die anderen Charaktere werden super beschrieben und bekommen ihr eigenes Gesicht. Viele habe ich sehr gemocht und freue mich sie im nächsten Band noch mal treffen zu dürfen.
Schreibstil
Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte drin. Der Stil ist fesselnd von Anfang bis Ende. Es war extrem emotional mit Violet auf diese Reise zu gehen und ich bin super gespannt wie es weitergeht. Amy Ewing schreibt bildgewaltig und versetzt den Leser ins Juwel.
Gestaltung
Das Cover ist ein richtiger Hingucker und wurde aus dem englischen übernommen. Es wurde nur die Farbe verändert. Das glitzernde Kleid kann man richtig erfühlen. Auch Titel und Untertitel gefallen mir und passen zur Geschichte. Unter dem Schutzumschlag ist das Buch einfach nur lila. Aber wenn man es aufklappt sind vorne und hintern bunte Karten des Juwels abgedruckt. Sehr hilfreich, genau wie die Beschreibung der Hauptcharaktere die man im Anhang findet.

Bewertung
Geschichte: 5/5
Protagonisten: 5/5
Schreibstil: 5/5
Gestaltung: 5/5

Fazit
Amy Ewing konnte mich mit ihrem Reihenauftakt "Das Juwel, die Gabe" vollkommen in eine neue Welt entführen und mich überzeugen. Mit ihrem bildgewaltigen Schreibstil und ihren tollen Charakteren macht sie mich sehr neugierig auf weitere Werke.

Kommentare:

  1. Du hast total Recht, dieses Buch ist wirklich super! :)

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  2. Hey :)

    Ich habe dieses Buch auch gerade auf Englisch gelesen, kann aber deine Begeisterung nicht so ganz teilen ... Besonders in der zweiten Hälfte nervte mich Violet zusehends, weil sie sich dumm und leichtsinnig verhielt (Ich sag nur: die Sex-Szene!). Ich habe daher das Buch nur mit drei Sternen bewertet. Die deutsche Fassung scheint aber im Verhältnis zum englischen E-Book sehr aufwendig gemacht zu sein - im englischen Original ist das Cover nicht ganz so farbenfroh.

    Liebe Grüße
    Ascari vom Leseratz Blog

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